«Sprunggelenk-Operation»

Es ist halt schon ziemlich langweilig. Relativ gut geschlafen (ich lasse mir immer ein Schlafmittel geben), am Morgen besteht die einzige Herausforderung darin, die Benützung des WCs und der Dusche mit meinen drei (angenehmen) Zimmerkollegen abzusprechen.
Wenigstens hat das Public W-LAN genügend Bandbreite, dass es locker zum Fernsehschauen reicht und natürlich auch die ePaper von «Schaffhauser Nachrichten» und «Tages-Anzeiger» schnell heruntergeladen werden können.
Und dann gibt’s um halb zwölf ja schon wieder Mittagessen…
Der Anästhesist war da: Es wird jetzt von einer Operation des Sprunggelenks gesprochen. Dabei wird nicht nur das gesplitterte Wadenbein wieder zusammengeflickt, sondern auch im Gelenk richtig positioniert. Für den Eingriff sind am Montag um 14 Uhr zwei Stunden vorgesehen.
Ich wähle Vollnarkose und nicht Spinalnarkose und damit «Querschnittlähmung» der Beine. Ich will nichts mitbekommen.
Meine Frauen kommen noch vorbei und die Kinder kriegen Spritzen, mit der sie dann Mami ärgern können…