iPad Pro gewonnen

Die Schaffhauser Nachrichten überbrücken die unvermeidliche «Saure-Gurken-Zeit» während der Schulferien jeweils mit einem Fotowettbewerb, der immer breiten Zuspruch findet.

Es ist keine elitäre Veranstaltung, sondern ein wirklicher Publikumsanlass und darum ein Erfolg. Alle Bilder finden Eingang in die Online-Galerie – das schafft Verbundenheit. Während der Dauer des Wettbewerbs werden ein- bis zweimal pro Woche ausgewählte Bilder auf einer Seite in der Printausgabe präsentiert. Sein Bild da zu entdecken freut einen schon, weil man im «Dorf» Schaffhausen dann ganz sicher auch darauf angesprochen wird. SN vom 11. Februar (PDF). Wenn man etwas ambitionierter ist, dann vergleicht man natürlich auch, bewundert gute Bilder und zappt durch die weniger guten. Teilweise amüsiert man sich ob der sehr strapazierten Auslegung des vorgegebenen Themas. Ich habe als regelmässiger Teilnehmer schon einige Male eines meiner Bilder in der Zeitung sehen können, aber ein Podestplatz ist eine neue Erfahrung.

Das prämierte Bild. Interessanterweise war es das einzige Bild der Podestplätze, das vorgängig schon publiziert wurde.

Nun, für den ersten Platz hat’s zwar nicht gereicht, aber zweiter Sieger ist ja auch nicht schlecht. Und der Preis kann sich ebenfalls sehen lassen: Ein iPad Pro. Flach, elegant, brillanter Bildschirm, tolle Haptik, flüssiges Betriebssystem. Einen ganz kleinen Haken gibt es allerdings: Ich habe für ein Tablet absolut keine Verwendung (sonst hätte ich schon längst eins) und mit Apple und iTunes will ich seit meinen desaströsen iPhone-Erfahrungen nichts mehr zu tun haben. Mit dieser Haltung stehe ich in unserer Familie ziemlich alleine da, wir werden also sehen…

Die keine Feier, die in den Räumlichkeiten von Data Quest Schaffhausen stattfand und von Geschäftsführer Thomas Braun gehostet wurde, war perfekt. Selvyn Hoffmann, seines Zeichens Fotograf der Schaffhauser Nachrichten, war als Mitglied der Jury anwesend und faszinierte mit seinen Ausführungen über die Bilder. Es war, wie wenn der Weinkenner einen guten Tropfen beschreibt, während der tumbe Trinker ihn entweder gut oder schlecht findet. Der Verlag der SN war durch die beiden Damen des Lesermarketings vertreten, Isabelle Provenzano und Wiria Thurnherr. Auch ihnen ganz herzlichen Dank.

Die Jury setzte sich aus der Fotografin Nora Dal Cero, dem Fotograf Michael Kessler und, wie erwähnt, SN-Fotograf Selwyn Hoffmann zusammen. Diese drei bewerteten die Bilder unabhängig voneinander und hatten auch keine Kenntnis von der Herkunft. Bericht in der SN vom 25. März (PDF).

Gratulieren möchte ich natürlich auch dem Sieger, Laurent Hohermuth, und Reto Savoca, dessen Beitragsbild von den Lofoten den Kopf dieses Berichtes ziert.

Das Siegerbild von Laurent Hohermuth

Entstehung des Bildes

Es war der erste sonnige Tag nach Wochen tristen Hochnebels, die Kinder waren beide ins Skilager abgefahren und Madeleine und ich konnten wieder einmal einen Spaziergang ohne vorangehende «Überzeugungsarbeit» machen. Der Begginger Schlossranden ist eine gute Wahl, weil man bis zum Zelgli auf dem offenen Feld die Sonne geniessen kann. Bericht

Es waren weniger die Farben, als vielmehr das Licht-Schatten-Spiel, das eindrücklich war. Das Thema des Ferienfotowettbewerbs war «Ruhe und Bewegung im Winter». Die Umgebung strahlte eine grosse Ruhe aus und mit Madeleine war auch Bewegung drin.

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