4. Internationales Innsbrucker Schwimmmeeting

Als «Hoffotograf» mit dem SC Schaffhausen unterwegs.

Freitag, 12. Mai. Als einziger «Nichtschwimmer» oder Coach konnte ich im Mannschaftsbus des SC mitreisen. Allerdings nur auf dem Jump-Seat des Reiseleiters, was mir aber nicht wirklich Probleme bereitete.
Die Stimmung war gut, das Wetter nach dem Grenzübertritt nach Österreich miserabel, aber darauf würden wir und für die nächsten drei Tage einstellen müssen.
Weil der Arlbergtunnel überholt wird, mussten wir über den Pass, was mir deutlich kürzer vorkam als 2015, als wir Mia nach Sardinien in Innsbruck für’s Trainingslager abgeladen haben.

Arlbergtunnel gesperrt – Fahrt über den Pass
Ankunft im Olympia-Center

Nach Zimmerbezug im Olympiacenter und Nachtessen (Hühnchen mit fadem Reis und Kantinensalat) war ich noch mit Gery, seinem Zwillingsbruder Gunnar, Thomas und Dieter, dem Cheftrainer des Schwimmclubs Innsbruck in der Dachbar des Hotels aDLERS ein, zwei Bier trinken…

Ausblick vom Hotel Adlers. Im Hintergrund die beleuchtete Olympia-Schanze.

Samstag, 13. Mai. Wir sind durch Starkregen um sechs Uhr morgens geweckt worden. Das hat runtergeprasselt, unglaublich. Nun ja, die Prognosen versprachen ja immerhin, dass es bis zum Mittag etwas besser und dann erst am späteren Nachmittag wieder feucht würde.

Frühstück in gelb.

Trotzdem waren alle guten mutes auf dem kurzen Weg zum Freibad Tivoli, wo das Wasser doch immerhin 27° warm sein sollte.

Ist wohl das Wasser doch kälter als erwartet?
Einschwimmen und einturnen: Zustände wie an einem koreanischen Strand.

Ein paar Sonnenstrahlen zeigten sich auch und bald war da mehr blauer Himmel als Wolken. Es wurde richtiggehend heiss, sodass man gerne mal etwas Schatten aufsuchte, um nicht zu überhitzen. Meinen Sonnenhut hatte ich in der Unterkunft gelassen, so schlimm konnte es ja nicht werden. Es wurde viel schlimmer. Mit roter Birne und verbrannten Armen verteilte ich neben meinen Aktivitäten als Fotograf noch die Essensbons. Irgendwann holte ich dann auch mein Cap und eine Feuchtigkeitscrème, aber das war schon viel zu spät.

Start zum Rücken-Wettkampf.
«Ausschwimmen».
Tradition zum Ende des ersten Wettkampftages: Australisches Finale mit Schaffhauser Beteiligung in und ausserhalb des Wassers.

Nach dem Nachtessen hatte ich keine grosse Energie mehr und da ich das Verbindungskabel zur Kamera zuhause vergessen hatte, war an ein Aufarbeiten der Bilder am Laptop auch nicht zu denken.

Ein Haus voller Gelb-Schwarzen. Da kam mir gleich die Serie «The Brady Bunch» in den Sinn…
Die Serie Drei Mädchen und drei Jungen lief ab 1971 im ZDF…

Um halb zehn war Ruhe und ich bin glaub sofort eingeschlafen.

Sonntag, 14. Mai. Dasselbe wie gestern: Geweckt wurden wir durch schwere Tropfen, die gnadenlos auf die Aluabdeckungen vor den Fenstern hämmerten. Aber diesmal riss die Wolkendecke schon vor der Ankunft auf.

Freibad Tivoli vom 10 m-Turm aus.
Mia und Helena an der Siegerehrung 200 m Rücken.

Sonst war der Tag wie gestern: Sie schwammen, ich fotografierte und verteilte Essensbons.

Auch für ein Glacé reichte es Mia, Johanna und Helena.

Nach dem Wettkampfende dann der hastige Aufbruch, wir hatten ha noch eine lange Fahrt vor uns. So war dann Gery der einzige Vertreter an der Siegerehrung der Teams, wo der SC wie letztes Jahr schon hinter Bolzano Nuoto den zweiten Platz belegte. Die Duelle zwischen Lisa und Laura Letrari waren auch die Würze der Wettkämpfe, leider endeten sie häufig zugunsten der Bozenerin, die Lisa auch einige Meetingrekorde abnahm.

SCSH Team nach geschlagenem Wettkampf.

Die Rückfahrt über den Brenner war problemlos, den einzigen Stau bei St. Margrethen umfuhren wir über Landstrassen und das grosse Gewitter streiften wir erst nach Andelfingen und wurden mit einem prächtigen doppelten Regenbogen belohnt.

Rückfahrt; Patrick Leeser hat inzwischen selbst das Cola-Trinken auf dem luftgefederten Sitz im Griff.

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