Der etwas andere Geburtstag

Mit zunehmendem Alter verlieren Geburtstage etwas an Glanz und die Erwartungen an diesen «besonderen Tag» konvergieren gegen Null. Ich habe viele E-Mails und SMS erhalten von Leuten, die nicht wussten, in welchem Zustand ich mich gerade befand und mir unter anderem gute Gesundheit wünschten. Touché! Das kann ich jetzt wirklich brauchen!
Inzwischen gewöhne ich mich auch an die nächtliche Hochlagerung und versuche mit Seitenlage, mein in 10 Tagen Spital-Rückenlage intensiviertes Schnarchen wieder zu reduzieren (ich behaupte zwar immer noch, dass ich der Einzige im Zimmer war, der NICHT geschnarcht hat…). Jedes Aufstehen ist von einem sehr unangenehmen Anschwellen des Fusses begleitet. Das wird noch eine Weile so bleiben.
Am Abend sind auch Madeleine und Mia wieder zuhause und endlich die ganze Familie wieder um mich zu haben, ist das grösste Geschenk. Cornel und Dominique schauen nach ihrem Glarner Weekend auch noch kurz herein und bringen einen Viertel-Laib eines Bergkäses mit. Der hat gerade noch Platz im Kühlschrank…