Sonntagsfahrt mit der «Playstation auf 4 Rädern»

Die Fahrt nach Gümligen war die erste längere Reise mit dem neuen Passat.

Eine Stunde Instruktion reichen meiner Meinung nach auch für einen, ich sag’s mal so, «IT und Technik-affinen» Zeitgenossen nicht ganz aus, aber die Bedienungsanleitung mit über 500 Seiten ist auch nicht gerade motivierend. «Learning by doing» ist angesagt, aber das ist nicht ganz unproblematisch, sollte man sich doch trotz aller Helferlein auch noch etwas auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren.

2015 04 05 Passat Navigation
TFT-Anzeige mit eingeblendetem Navigationsteil

Die bisherigen Highlights (vor allem natürlich im Vergleich zum vorherigen Fahrzeug):

  • Tempomat, der auch Berg ab seine Geschwindigkeit hält, ein
  • «Limit-O-Mat», so wie wir ihn aus dem Mercedes kannten, der bei der eingestellten Maximalgeschwindigkeit wirklich abriegelt und nicht nur mit einem sanften «Pling» auf das Überschreiten der Limite aufmerksam macht und
  • ACC, «Adaptive Cruise Control», das völlig entspanntes Kolonnenfahren erlaubt. So entspannt war es zu Beginn allerdings nicht, weil das Vertrauen auch noch fehlte, dass es wirklich funktioniert. Im flüssigen Verkehr ist es kein Problem, bei stockendem Autobahnverkehr war die Spannung gross. Aber es funktionierte: Mit eingestelltem ACC schafften wir es im stockenden Verkehr durch den Gubrist-Tunnel, das ging teilweise bis zum vollständigem Anhalten und wieder Anfahren ohne Brems- oder Gaseingriff. Das ist eine gewaltige Erleichterung und führt zu entspanntem Fahren und damit «ungereizter» Stimmung.

Natürlich haben wir noch bei weitem nicht alle Tricks raus, morgen werden wir dann mal automatisch parkieren gehen…

Dass die ganze 400 km-Übung bei einem Durchschnittsverbrauch von 5.4 Litern stattgefunden hat, rundet das Bild nur noch positiv ab.

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