Zügel-Ferien

Nein, wir wohnen noch immer an der selben Adresse. Und trotzdem stand ein aufwändiger Umzug an: Kinder nach oben, Büros nach unten.

Nicht, dass wir das nicht haben sehen kommen, aber dass es schon jetzt sein sollte, war dann in der Dringlichkeit der Forderung doch etwas erstaunlich. Damit hat offensichtlich der «Ablöseprozess» begonnen, auch wenn ich das jetzt nicht dramatisieren will. Nachdem schon zum Jahresbeginn klar war, dass wir diesmal Sardinien auslassen würden, begannen sich die Ideen zu entwickeln und die Kinder hatten schnell eine ziemlich genaue Vorstellung, wie «ihr» Stockwerk aussehen soll.

Umziehen, auch wenn nur intern, ist immer auch eine Möglichkeit, zu räumen. Und so bestellten wir wieder einmal eine Mulde, um grosszügig zu entsorgen. Viele Dinge haben wir auch im Internet angeboten und alles verkauft. Die ganze Sache musste fast generalstabsmässig geplant werden, weil Maler und Möbelpacker aneinander vorbei kommen mussten und nur sehr geringer Pufferraum zur Verfügung stand: Ein volles in ein leeres Zimmer zu zügeln ist eine Sache, zwei volle Zimmer zu tauschen eine andere. Madeleine hat hier hervorragende Vorarbeit geleistet.

Nachdem der Maler bereits einige Wände, die nach dem Umzug mit unverrückbaren Möbeln verstellt sein werden, gestrichen hatte, ging’s am Dienstag Nachmittag, 4. Oktober mit dem Umzug los. Das dreiköpfige Team von Gonzalez schaffte die Aufgabe in der geplanten Zeit und behielt über die ganze Dauer die mitgebrachte gute Laune.

Zügelnachmittag mit Gonzalez. USM als besondere Herausforderung. Kinder nach oben, Büros nach unten. Insgesamt eine fast generalstabsmässige Übung, von Madeleine perfekt geplant.
Eine besondere Herausforderung waren die USM-Möbel, die teilweise vollständig demontiert und wieder zusammengesetzt werden mussten.
Zügelnachmittag mit Gonzalez. Kinder nach oben, Büros nach unten. Insgesamt eine fast generalstabsmässige Übung, von Madeleine perfekt geplant.
Das Schlafzimmer diente als Puffer.

IKEA Grosseinkauf

Am Morgen des 5. Oktober holten wir den VW LT 35-Transporter. Bei europcar war dies vor 36 Jahren mein Lieblingsnutzfahrzeug. Ich auch heute noch super, auch wenn unser Exemplar mit fast 300’000 Km schon eher zum alten Eisen gehört. Stundenlang bei IKEA ausgesucht… Der Mann an der Laderampe lächelte nur mitleidig, als die gefühlten Tonnen von Material zum Verladen bereitstanden. Aber der LT hat alles geschluckt.
Zum Glück war es trocken, so konnte ich alles im Garten zwischenlagern und teilweise zum Transport in die Stockwerke bereits da auspacken. Das Zeug ist teilweise so schwer, dass sich einem bei ständig gleicher Tragweise (um im Treppenhaus um die Ecken zu kommen) die Hände kraftlos von selbst öffnen. Na ja, besser im Treppenhaus als am Fels beim Bergsteigen…

Ein VW LT35 voll Ware, fast alles für den 2. Stock... Kinder nach oben, Büros nach unten. Insgesamt eine fast generalstabsmässige Übung, von Madeleine perfekt geplant.
Lagerung im Garten.

Dann hat das gnadenlose Zusammensetzen begonnen: ALEX, ASKVOLL, BRIMNES, EKTORP, FRIHETEN, HEMNES, KALLAX, LEIRSUND, STOCKSUND… (jag talar svenska nu). Natürlich nicht alles an einem Tag.

Kartonschächteli gefällig? Kinder nach oben, Büros nach unten. Insgesamt eine fast generalstabsmässige Übung, von Madeleine perfekt geplant.
Kartonschächteli gefällig?

Zwei Ster Brennholz

Wie wenn die ganze Zügelei nicht genug gewesen wäre, hat das Forstamt die Garage auch noch mit zwei Ster Buchenholz blockiert (war so geplant, das Auto war draussen). Wir liessen es wieder vom Engeweiher liefern, weil es dicker, sauberer und präziser geschnitten ist als die Scheiter des Vorjahreslieferanten. Der Unterschied der Einbringung in die Garage ist marginal, weil das Holz eh zweimal angefasst werden muss. Die Kinder haben tatkräftig mitgeholfen und schon bald war der Wintervorrat verstaut und die Garageneinfahrt wieder frei.

Auch das noch. 2 Ster Brennholz zum Verräumen
Selbst mit 4X4 kein Durchkommen

Auch wenn es zu Beginn nicht so ausgesehen hatte: Die Mulde wurde auch diesmal wieder voll.

Auch diesmal wurde die Mulde wieder voll. Kinder nach oben, Büros nach unten. Insgesamt eine fast generalstabsmässige Übung, von Madeleine perfekt geplant.
Auch diesmal wurde die Mulde wieder voll.

Fazit: Wir sind sehr zufrieden mit dem Resultat, aber es war auch kräftezehrend.

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