Durchgesetzt

Lily beim erfolgreichen Torwurf vom «falschen» Flügel.

Vor-Saisonschluss bei den U13 am Spieltag in Kreuzlingen vor enttäuschend kleiner Kulisse.

Zu Beginn waren es 3 Zuschauer, am Schluss 7. Die Beiz war aber bestückt für mindestens zehnmal so viele Besucher. Die freiwilligen Helfer werden wohl eine Woche von Hot Dogs und selbst gebackenen Kuchen leben müssen…
Den Spielerinnen (genau 2: Lily un Noée) und Spielern war das aber egal, auf dem Feld ging es intensiv, aber fair zur Sache. Und es war wirklich erfreulich, wie sich die Mannschaften entwickelt haben. Es gibt es immer noch, dass einzelne Ausnahmetalente spielbestimmend sein können, aber mehr und mehr setzen sich die Kollektive durch und es sieht nicht mehr nach einem unkoordinierten «hinter dem Ball her rennen» aus, sondern nach: Handball! Da gibt es richtige Spielzüge zu bestaunen, Schieben, Übernehmen und Übergeben und gegenseitiges Helfen in der Verteidigung, Zweikämpfe, die den Namen auch verdienen und nicht bei der ersten gegnerischen Berührung beleidigt abgebrochen werden. Toll.

Ich war als Chauffeur für den Mannschaftsbus eingesprungen, nachdem Coach Wegge kurzfristig absagen musste und die Übungsleitung an seinen ältesten Sohn Jonas (Shooting-Star bei den Kadetten Junioren) übertragen hatte. Die Fahrt nach Kreuzlingen dauerte etwas länger als geplant, das hatte aber damit zu tun, dass der Bus bei 100 Stundenkilometern abgeregelt ist.

Lily scheut den Zweikampf nicht.
Erfolgreicher Torschuss.

Im Folgenden eine typische Sequenz: Lily gegen drei Jungs:

Der befreiende Torwurf.
Und wieder.
6 x 25 Minuten Spielzeit innert 4 Stunden – nicht ohne!

Die Bilanz war etwas durchzogen, aber positiv. In der ersten Hälfte hatten die Zeitnehmer die Match-Uhr nicht im Griff (was mich angesichts der Schwierigkeiten, die wir jeweils in der Munothalle haben, nicht verwunderte), deshalb wurden die Resultate nicht angezeigt. Besonders erfreulich war aber, dass bei der einzigen gemischten Mannschaft die Mädchen nicht einfach nur dabei waren, sondern das Spiel mitbestimmten und sich gehörigen Respekt verschafft haben.

Ich machte noch kurz einen kleinen Ausflug an den Hafen Kreuzlingen und sah den gemeinen Löwenzahn, den ich zuhause so hasse, als wunderbares filigranes natürliches Kunstwerk.

Löwenzahn beim Kreuzlinger Hafen.

 

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