Generation Handy

Im wettergeschützten Aufenthaltsraum: Alle am Handy…

Es wurde auch geschwommen, am 5. Innsbrucker Schwimmmeeting.

Weil Gerhard mit dem Regionalkader unterwegs war und Thomas damit für fast 40 Schwimmerinnen und Schwimmer alleine verantwortlich war, reiste ich diesmal nicht primär als Fotograf mit, sondern als Mannschaftsführer und «Mädchen für alles». Das ist eine derart gute Truppe – natürlich auch mit Flausen im Kopf – dass es völlig unproblematisch war. Kein Start verpasst, alle verpflegt und – vor allem – auch alle wieder im Car zurück nach Schaffhausen.

Die Wetteraussichten waren für das Wochenende wechselhaft, eigentlich wurden sowohl am Samstag wie auch am Sonntag Gewitter erwartet.

Am Freitagabend fand im Tivoli-Stadion (links) noch das Aufstiegsspiel von Wacker Innsbruck statt. Das war einerseits enorm laut und weil das Flutlicht bis spät in die Nacht eingeschaltet war, auch taghell. Nicht ganz einfach einzuschlafen.

Aber eben, man ist es sich schon beinahe gewöhnt: Das Wetter blieb, bis auf ein paar wenige Regentropfen stabil und die Anlage präsentierte sich im sonnigen Frühsommerglanz (schön gesagt, hä?).

Das Freibad Tivoli an unvergleichlicher Lage.

Das Wettkampfquartier wurde zuerst unter den gleichen Bäumen wie immer bezogen.

Teilweise auf der Wiese eingerichtet.

Nach ein paar einzelnen Regentropfen machten dann die meisten auf Sache sicher und dislozierten in den wettergeschützten Vorführsaal. Vermutlich war dort auch der Handy-Empfang besser…

Der Vorführsaal als wetterfester Unterstand.

Das war etwas schade, denn damit entfernte man sich auch vom Wettkampfbetrieb und so wurden die Kolleginnen und Kollegen wesentlich weniger vom Beckenrand her unterstützt.

Noch nicht wirklich eine «gelbe Wand», aber immerhin gab es manchmal lautstarke Unterstützung.
Thomas hatte den Laden gut im Griff und konnte sich zwischendurch auch mal eine (seltene) Pause gönnen.

Gerry war zwar mit dem Regionalkader Ostschweiz (ROS) unterwegs, stand aber «seinen» Schwimmerinnen und Schwimmer des SC Schaffhausen jederzeit zur Verfügung.

Bei uns heissen sie die «Gerhard-Zwillinge», in Innsbruck nennt man sie die «Gunnar-Zwillinge»

Wie ein brodelnder Teich sieht das Schwimmbecken jeweils beim Einschwimmen aus.

Das Freibad Tivoli an unvergleichlicher Lage. Bild des Einschwimmens vom 10m-Turm.
Angewöhnung an das Becken. Es ist mit rostfreiem Stahl ausgekleidet und deshalb etwas speziell.
Einschwimmen.

518 Schwimmerinnen und Schwimmer waren gemeldet, die Mehrzahl natürlich aus Österreich, dann Schweiz, Deutschland, Italien, Tschechien und sogar Russland. Über 370 Starts waren geplant und auch durchgeführt worden, die zeitlichen Abweichungen waren minimal. Ein grosses Lob an die Organisation. Erstmals wurde auch eine Bildschirm-Zeitanzeige eingesetzt und das war für die schnelle Übersicht Gold wert.

Gut lesbare Anzeige für umfassende Wettkampfinformation.

Aber geschwommen werden muss noch immer selbst und nass wird man dabei nach wie vor. Alles beginnt mit einem guten Start (mit langer Tauchphase!)…

Explosiver Rückenstart
Die Reaktionszeiten wurden ebenfalls auf der Zeittafel angezeigt. Sie waren selten unter einer halben Sekunde.
Bei den 50m-Sprints wird von der «falschen» Seite gestartet. Da kommt es dann schon mal zu einem leichten Gedränge…
Konzentration ist wichtig.
Flugphase.

Die Schwimmer hören die Anfeuerungen vom Beckenrand wirklich.

Mia in Front in ihrer Paradedisziplin.
Freistil.
Nach dem Heat kann man Papi schon mal die Zunge rausstrecken…
…die Leviten werden dann von Gerry gelesen.
Siegerehrungen gehören auch dazu.
Und immer mal wieder warten. Zwischendurch war es drückend heiss, da war jeder Schatten willkommen.
Cool bleiben!
Andere chillen unter den Bäumen.

Es waren gute zweieinhalb Tage mit coolen Leuten und immer mal wieder Spass…

Ferdi, was ist hier falsch? Genau, die Sonnenbrille hängt am T-Shirt!
Der Verkaufsstand für Schwimmartikel beim Sprungbecken schien mir auch schon stärker frequentiert.

Am Schluss ist es immer dasselbe: Das Gruppenfoto in Vereinskleidung ist eine richtige Herausforderung. Schon gepackt, noch an einer Siegerehrung, auf der Toilette – und doch schaffen wir es immer wieder…

Schwimmerinnen und Schwimmer des SC Schaffhausen.
Medaillen-Gewinner.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.