Piz Lischana

Anlässlich von «Familienkurzferien» 2011 in Scuol zusammen mit Stuckis bestiegen Manuel und ich den Piz Lischana (3’105 m).

Neun Tage später kam es zum grossen Felssturz am Piz Lischana, bei dem aber niemand zu Schaden kam, weil der Abbruch ins unbewohnte Gebiet der Morena di Triazza fiel (Video am Schluss).

Das Wetter war nicht gerade einladend und es regnete sogar, als wir uns von S. Jon aus zur Lischanahütte (2’500 m) aufmachten.
Piz Lischana ganz links, die Hütte auf dem Felskopf rechts unterhalb der kleinen Schneefelder.

In der Hütte angekommen, wurden wir gefragt, «ob wir zusammen seien». Wir bejahten, mussten aber doch noch präzisieren, dass wir nur zusammen unterwegs seien…

Am nächsten Tag, nicht allzu früh…
Manuel mit festem Tritt
Pittoreske Hochebene um die Fuorcla da Rims.
Piz Lischana (ganz rechts) rückt näher.
Blick zurück zur Lischanahütte gute 500 m tiefer.
Die letzten Meter zur Spitze waren nicht ganz ohne: Sehr viel loses Geröll erschwerten den Aufstieg.
Man beachte den Bereich rechts der tiefen Spalte. 9 Tage später bricht hier ein grosser Teil weg.
Ziel erreicht.
Phantastische Aussicht ins Unterengadin.
Sent am rechten Bildrand.
Ftan.
Blick Richtung Süden.
Piz Ajüz hinter dem Val Triazza
Steiler Abstieg
Schlechtwetter zog auf und es begann zu schneien. Aber die kritischen Stellen hatten wir bereits hinter uns gelassen.
Lokale Regenschauer
Letzter Blick zurück auf den Piz Lischana
Zurück auf dem Hochplateau der Fuorcla de Rims.
Alpenschneehuhn im Sommerkleid.
Das letzte Teilstück.

Am 31. Juli 2011, neun Tage nach unserem Aufstieg, brach ein imposantes Stück des Piz Lischana ins Val Triazza ab.

Es kam niemand zu Schaden.

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